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Urlaub Bayern Erlebnis | 19.12.2018

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Königssee

Immer einen Besuch wert ist der im Südosten Bayerns gelegene Königssee

Hier ist nicht nur die Wasserqualität besonders – er gilt als einer der saubersten Seen Deutschlands – sondern vor allem die herrliche, umliegende Landschaft besticht mit seinen Reizen. Eingebettet in einer beeindruckenden Bergwelt liegt der Großteil des fjordartigen Sees im Nationalpark Berchtesgaden und bietet Ihnen tolle Freizeitmöglichkeiten für die ganze Familie.

Königssee im Süden von Berchtesgaden

Der fast 8 Kilometer lange und bis zu 1250 Meter breite Königssee hat eine Tiefe von 192 Metern und ist somit der tiefste See in Bayern. Ein besonderes Merkmal ist die grüne Farbe. Diese entsteht durch Kalkteilchen, die sich im Wasser gelöst haben und das einfallende Sonnenlicht brechen. Anders, als man vielleicht denken könnte, stammt der Name vermutlich nicht vom „König“ ab, sondern geht auf den männlichen Vornamen Kunibert zurück. In zahlreichen historischen Schriften wird der See „Kunigsee“ genannt. Auch war die Bezeichnung „Bartholomäsee“ weit verbreitet, was auf das Wahrzeichen St. Bartholomä zurückzuführen ist. Auf der idyllischen Halbinsel Hirschau befindet sich hier die Wallfahrtskirche, die in der ganzen Welt bekannt ist und deren Bauteile teilweise noch aus dem 12. Jahrhundert stammen. St. Bartholomäus ist der Schutzheilige der Almbauern und Sennerinnen und so ist es nicht verwunderlich, dass jedes Jahr zum Bartholomäustag viele Menschen dorthin pilgern um dem Apostel ihre Ehre zu erweisen. Hierbei handelt es sich um die älteste Gebirgswallfahrt Europas, die vermutlich um 1635 das erste Mal stattgefunden hat.

St. Bartholomä

Die Anreise gestaltet sich am einfachsten mit den 17 Fahrgastbooten, die Sie in 35 Minuten sicher auf die Halbinsel bringen. Die Kosten für die Hin- und Rückfahrt liegen hierbei derzeit für Kinder bei 6,70 Euro und für Erwachsene bei 13,30 Euro. Für Reisegruppen sind spezielle Angebote vorhanden. Bei einem Besuch auf St. Bartholomä mittels Boot haben Sie außerdem die Möglichkeit, ein einzigartiges Schauspiel zwischen Mensch und Natur zu erleben: Auf halber Strecke wird den Fahrgästen mit einer Trompete oder einem Flügelhorn das imposante Echo an der Königsseer Echowand demonstriert. In früheren Zeiten wurde außerdem mit einem Böller, einem traditionellen bayrischen Schussgerät, geschossen um das Echo zu erzeugen. Heute ist dies aufgrund des benötigten Schwarzpulvers aus Sicherheitsgründen verboten.

Wandern am Königssee

Für all diejenigen, die nicht mit dem Boot fahren möchten, besteht die Möglichkeit nach Bartholomä zu wandern. Hier können Sie sich zwischen dem Aufstieg über die Kührointalm (1.420m) und dem anschließenden Abstieg über den Rinnkendlsteig oder durch das Wimbachtal über den Pass Trischübel (1.774 m) entscheiden. Die Gehzeit beträgt für beide Touren um die 6 Stunden und sollte nur von erfahrenen Bergsteigern unternommen werden. Außerdem haben Sie die Möglichkeit zahlreiche Wanderungen rund um den Königssee von der Halbinsel aus zu starten. Erkundigen Sie sich hierzu bei Ihrem Vermieter, der Ihnen gerne Ratschläge für Ihre individuellen Bedürfnisse mit auf den Weg gibt. Für Ihre Verköstigung sorgt das ehemalige Jagdschloss der Wittelsbacher, indem heute eine Gaststätte untergebracht ist. Lassen Sie sich mit traditioneller Kost kulinarisch verwöhnen und runden Sie Ihren Urlaubstag perfekt ab. Falls Sie sich für eine Besteigung der Watzmann-Ostwand interessieren, finden Sie auf St. Bartholomä das Nächtigungslager des Alpenvereins. Die Ostwand gilt als die höchste Wand der Ostalpen und ist nur durch absolute Profis und Gebietskenner zu besteigen.

Obersee

Ein weiteres Highlight am Königssee ist der Obersee. Diesen erreichen Sie bequem von St. Bartholomä aus mit dem Boot. Die Fahrt dauert etwa 10 Minuten und ist absolut lohnenswert. Früher gehörte der Obersee zum Königssee und wurde durch einen Erdrutsch davon abgetrennt.  Wandern Sie am Seeufer entlang zur in den Sommermonaten bewirtschafteten Fischunkelalm und lassen Sich mit heimischer Kost verwöhnen. Die Almhütte ist ein stets beliebtes Ausflugsziel und ein optimaler Zwischenstopp wenn Sie zum höchsten Wasserfall Deutschlands, dem Röthbachfall mit ca. 470 Höhenmetern, wandern möchten. Eindrucksvoll erleben Sie hier die Kraft des Wassers, das sich unten angekommen unterirdisch in den Obersee einspeist. Von der Bootshaltestelle benötigen Sie ungefähr eine Stunde um die Sehenswürdigkeit zu erreichen. Am Wasserfall angekommen, können Sie, wenn Sie über eine gute Kondition und Schwindelfreiheit verfügen, den Aufstieg beginnen. Oben angekommen erwartet Sie die Wasseralm, die Ihnen die Möglichkeit der Übernachtung mit Bewirtung bietet. Von hier aus können weitere Touren unternommen werden. Fragen Sie bei Interesse einfach Ihren Gastgeber und erleben Sie ein Bergabenteuer der besonderen Art.

Hintersee

Ein weiterer See im schönen Berchtesgadener Land ist der Hintersee. Er gehört zwar nicht mehr zum Königssee, bietet aber eine tolle Abwechslung und einen unvergesslichen Tagesausflug. Erkunden Sie mit einem Ruderboot den glasklaren See und lassen Sie Ihre Seele baumeln. Eingebettet in das Geotop Zauberwald werden hier Träume wahr. Bergsturztrümmer, die auf einen vor 3500-4000 Jahren Sturz von ca. 15 Millionen Kubikmetern aus dem Blaueistal zurückgehen, durchziehen den Wald und schaffen so eine romantische und idyllische Atmosphäre. Besonders anziehend wirkt diese Gegend auf Kinder, denn hier können Sie ihrer Fantasie freien Lauf lassen haben herrliche Möglichkeiten zum Spielen und Spaß haben.

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